Der Frankencup 2006 vom 14. bis 16. Juli in Küps
Nicht zum ersten Mal luden die Küpser Füchse ein, um ihren Abschied vom Turniergeschehen zu begießen. Bevor der letzte Vorhang im Frankenland fällt, wollten sie sich selbst noch mal richtig feiern und der ganze wilde Osten feierte mit. Aus fast allen Ricochetstädten waren Gäste angereist. Mit von der Chemnitzer Partie waren Nadin und Dominik, Mandy und Stephan, Michael, Ina und Christian, Tobias, Hendrik, Doreen und Sylvi und Mirko. Schon am Freitagabend ging es los. Zwar wurde fleißig Ricochet gespielt, im Vordergrund stand jedoch das gesellige Beisammensein. Das Hefeweizen floss in Strömen und eine unbekannte Dame namens Anita sorgte für die Unterhaltung.

Am Samstag wurde zunächst wirklich ernsthaft gespielt, wobei es die Chemnitzer Crocodiles mit wirklich großen Kalibern zu tun bekamen. Hendrik, der zum ersten Mal bei einem Auswärtsturnier antrat, spielte gegen Heiko Tschetschorke, Dominik fand seinen Meister dieses Mal in Karsten Kreische und Tobias musste sich Maik Reisbach geschlagen geben. Gemeinsam mit Christian spielten sie danach in der Trostrunde weiter.
Mirko verlor im Achtelfinale gegen Markus Appelius. Beide boten den Zuschauern ein wirklich unterhaltsames Spiel. Stephan scheiterte an Altmeister Jochen Schmihing aus Grünstadt, Micha unterlag im Duell gegen Fried Neubauer. Und schon waren alle Crocomänner ausgeschieden.
Im Halbfinale am Sonntag fanden sich vier höchst bekannte Namen: Johannes gegen Karsten und Markus gegen Fried. Das Finale gewann Markus gegen Johannes und den dritten Platz belegte Karsten vor Fried.

Die Chemnitzer Mädels landeten alle in der Trostrunde. Doreen die ihr erstes Turnier überhaupt spielte, schlug sich tapfer, gewann ihr Qualifikationsspiel und verlor danach gegen Iris und Katja. Nadin gelang es nach einer Niederlage gegen Katrin Köcher die Trostrunde am Ende noch zu gewinnen. Ina, Mandy und Sylvi konnten sich frühzeitig der Abschlussdisziplin des Feierns widmen. Aber dazu waren wir schließlich angereist.
Die Damenkonkurrenz wurde von Christine Schedel gewonnen. Berit Kunz konnte daran trotz Energieschub bis in die Haarspitzen leider nix ändern. Den dritten Platz erkämpfte sich in einem bis zum letzten Punkt spannenden Match Iris gegen Jana.
Eine Besonderheit in Küps sind die Doppel, die neben den Einzelspielen ausgetragen werden. Mirko und Stephan versuchten sich zum ersten Mal in dieser Disziplin. Darauf trainiert, sich beim Spiel gegeneinander immer im Weg zu stehen, geriet das Match miteinander zu einer ziemlich chaotischen und hektischen Angelegenheit. Beinahe hätte man den Gegner (Karsten und Maik) durch Totlachen bezwungen. Beim zweiten Versuch gegen Tommy und Johannes sah alles schon viel harmonischer und vor allem ausbaufähig aus.

Die anderen Doppelpaare hatten da mehr Übung und es blieben auch Überraschungen nicht aus. Das Mecklenburger Doppelpack Hansi und Jens bezwang Irma und Markus. Am Ende des Turniers wurde die Doppelkonkurrenz von Christine und Jochen (bitte prüfen) gewonnen.
Der unbestrittene Höhepunkt des Turniers war jedoch die Party am Samstagabend. Rolo und Fried zelebrierten 12 Jahre Ricochet in Küps und erinnerten an fröhliche Zeiten, schwarze Stunden und große Erfolge. Die Ricochetfamilie dankte Maik, Fried und Rolo für ihr jahrelanges Engagement um den Ricochetsport in ganz Deutschland. Viele bewegende Momente rührten sogar ganze Männer zu Tränen, bevor bei Musik und bei Wein (und Hefeweizen natürlich) bis in die Morgenstunden gemeinsam gefeiert wurde.

Irgendwie klang es ja wirklich alles nach Abschied. Allein wir können und wollen es nicht recht glauben. Spricht doch die Leistung die von den ergrauten Helden noch immer erbracht wird eine ganz andere Sprache. Wie lange werden sie es auf der Ofenbank aushalten? Ralf (neuer Schläger) und Jochen (neue Turnschuhe) machen es vor. Vielleicht wird die Sehnsucht doch zu groß! Dann wird die Familie da sein! Im September in Güstrow, im Oktober in Chemnitz und im November in Bautzen! Bleibt nur noch zu fragen: Soll es der wirklich letzte Vorhang in Küps gewesen sein? Hier wird sich zeigen, wie gut die Nachwuchsarbeit im Frankenland wirklich war! Johannes und Alex - jetzt seid ihr gefordert für die nächste Vorstellung!