Die Landesmeisterschaften von Sachsen am 27.10.2007 in Chemnitz
Ganze 6 Wochen nach den German Open in Chemnitz stand schon das nächste Turnier im Kalender, die Landesmeisterschaften von Sachsen. Schon wieder in Chemnitz? Mancher wollte seinen Augen nicht trauen. An die Dresdner konnte das Turnier nicht abgegeben werden, weil diese noch ihre neuen Courts aufbauen mussten und in Bautzen deuten die Zeichen eher auf Niedergang einer traditionsreichen Turnierstätte. Also blieb nichts anderes, als das Turnier klein und fein in Chemnitz auszurichten.

So klein wurde es dann aber gar nicht, denn dank Bautzenern und Dresdnern und zusammen mit der bereits schon legendären Croco-Heimmannschaftstärke kam ein ordentliches Feld zusammen. Zwei Wittenberger sorgten dafür, dass es wahrlich offene Meisterschaften wurden. Insgesamt kämpften 10 Frauen und 20 Männer um die Punkte, Titel und Pokale.

Turnierplan war gestern. Zur Turnierleitung muss es in Chemnitz nun schon Beamer, Leinwand und ein ausgeklügelter Plan sein. Durch ein eigens für Ricochet-Turniere entwickeltes Programm wurde der Turnierleitung die Arbeit erheblich erleichtert. Deshalb sagen wir Dankeschön an Sylvio Lohs, der sich im wahrsten Sinne des Wortes die Nächte um die Ohren geschlagen hatte, um das beeindruckende Hilfsmittel zu entwerfen.

Gespielt wurde im bewährten verkürzten Doppel-KO. Bei den Mädels wurde zudem jeder Platz ausgespielt. Es gab jede Menge spannende Partien zu sehen, darunter waren auch einige "Klassiker", die für gute Stimmung unter den Zuschauern sorgten aber auch etwas gespannte Atmosphäre in die Halle brachten.
Die beiden Siegerpokale mussten allerdings nach Bautzen abgegeben werden. Bei den Herren setzte sich Christian M. im Finale gegen Stephan durch. Das Spiel um Platz 3 wurde zwischen den zwei Crocos Mirko und Micha zu Mirkos Gunsten entschieden. Bei den Damen siegte Jana souverän gegen Nadin. Zuvor hatte sich Andrea L. den dritten Platz gegen Ina gesichert.
Dank der Disziplin aller Teilnehmer und dank unserer drei Courts wurde die straffe Zeitplanung gehalten und das Turnier an einem Tag durchgespielt. Zum Ausklang kehrten wir mit unseren Gästen beim Griechen ein, wo der Abend noch lang und fröhlich werden sollte.