Crocodiles unter sich - Happy Birthday Crocodiles! Unser Hausturnier am 22.07.2006
Seit der Gründung unseres Clubs und der Einweihung unserer Courts liegt ein wirklich ereignisreiches Jahr hinter uns. Ein Jahr in dem aus einem losen Haufen Ricochet-Spieler eine Gemeinschaft entstanden ist, die mehr verbindet als das gemeinsame Betreiben eines Sports.
Deshalb war es angebracht, den 1. Club-Geburtstag mit Hausturnier und Party zünftig zu feiern.

Vor dem sportlichen Vergleich präsentierte Michael, der designierte Clubchef das in den letzten Wochen in einem langen Prozess gemeinschaftlich entwickelte Clublogo. Auf T-Shirts gedruckt, bedankte er sich damit bei den Mitstreitern, durch deren Engagement und Ideen unser Club über die Zeit gewachsen ist.

Für das Turnier wurden wirklich spannende und teilweise sehr ausgeglichene Gruppen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ausgelost. Während die Temperatur in der Halle von warm auf sehr warm anstieg, wurde fleißig gespielt. Allerdings blieb ein großer Favoritensturz in der Vorrunde aus. Bei den Herren erreichten Tobias und Dominik, Micha und Mirko, Mike und Carsten und Stephan und Rene die Achtelfinalrunde. Rene musste wegen der Hitze verzichten und räumte so das Feld für unseren Australienheimkehrer Patrick.

Bei den Mädels geriet in Gruppe 1 jede einzelne Partie zum Endspiel, zu nah lag die Leistung am Turniertag beieinander Erst in den letzten Spielen konnten sich Ina und Doreen durchsetzten und zogen gemeinsam mit Nadin und Andrea aus Gruppe 2 in die Halbfinalrunde ein.

In der Halle wechselte die Temperatur indes von sehr warm zu heiß. Aber dennoch waren die Duelle im Court noch heißer: Carsten besiegte Tobias, Mike setzte sich gegen Dominik durch, Mirko gewann gegen Patrick und Micha bezwang Stephan. Damit war der größte Sieganwärter ausgeschieden.

Nadin und Andrea bewiesen bei den Damen ihre Dominanz und qualifizierten sich für das Finale, das Nadin schließlich gewann. Im Spiel um Platz 3 behielt Doreen gegen Ina nicht nur sprichwörtlich den längeren Atem.

In den Halbfinals der Männer konnten die Spieler für die Zuschauer noch was draufsetzten: Carsten gelang es das Spiel gegen Micha noch zu drehen, obwohl Micha schon wie der Sieger aussah. In der Partie Mirko gegen Mike wurden ebenso alle Sätze ausgekostet, Mike gelang es jedoch das Kippen des Spiels zu verhindern.

Im Finale trafen Mike und Carsten zum zweiten Mal aufeinander, nachdem sie schon in einer Vorrundengruppe waren. Carsten behielt von Anfang an die Oberhand und konnte schließlich sein erstes Turnier überhaupt gewinnen, nachdem er in Chemnitzer Hausturnieren schon einige Male Finalluft geschnuppert hatte. Zuvor setzte sich im Spiel um Platz 3 noch Mirko gegen Micha durch. Auch dieses Spiel, war wie viele an diesem Tag denkbar knapp.

Dank unserer Sponsoren und Gönner konnte an diesem Tag wirklich jeder einen Siegerpreis mit nach Hause nehmen. Auch die Kinder der Familie Klug hatten sich mit ihrem guten Aushalten über den Tag dafür qualifiziert.

Nach dem sportlichen Teil in der gegen Abend endgültig unerträglich heißen Halle folgte der gemütliche Part des Abends. In der Bowlingbahn (allerdings nicht viel frischer) trafen wir uns zum Abendessen mit all den restlichen "Spielerfrauen", die sich noch nicht in die Damenkonkurrenz trauen.

Rene Busch, unser immer gut gelaunter Barkeeper sorgte für die Eisbären und die sonstige musikalische Unterhaltung. Beim DDR-Musikquiz zu Silly, Karat, Puhdys und Co. hatten zwei 1978er das beste Ohr. Sylvi und Patrick kannten mehr Songs und Interpreten als diejenigen, die mit dieser Musik noch aufgewachsen waren. Anschließend wurde gesungen und getanzt und die ganz unermüdlichen schafften sich noch beim Bowling.

Erst 1 Stunde nach der "Sperrstunde" im Bowlingkeller ließen wir uns vom Song "Der letzte Kunde" endlich beeindrucken.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen des ganzen Clubs bei Michael und Ina bedanken, die, obwohl sie das nicht gerne so hören, gute "Clubeltern" sind. Zwar beteiligt sich jeder wo er kann, die Hauptverantwortung und Organisation liegt aber bei den beiden. Ganz klammheimlich haben sie das Rahmenprogramm des Clubgeburtstags organisiert. Sie hatten auch nicht vergessen, dass wir eigentlich zum Griechen wollten und so gab es den Ouzo trotzdem. Dafür gibt es ein Trullala, mindestens!