Alle guten Dinge sind Drei - Der Aufbau des dritten Ricochet-Courts (02.08.-05.08.2007)
Zwei Jahre sind vergangen, seit sich damals 8 Ricochet-Enthusiasten auf den weiten Weg nach Mainz gemacht hatten, um zwei Courts zu besorgen und somit den Grundstein für die Gründung des Chemnitzer Ricochet-Clubs zu legen.
Der Boom, den die Chemnitz Crocodiles seitdem verzeichnen konnten, ist sicherlich in der Ricochet-Welt derzeit beispiellos. Die Mitgliederzahl wurde mehr als vervierfacht und auch die sportlichen Erfolge stellten sich ein. Die Chemnitzer Crocodiles wurden unter anderem Vizemannschaftsmeister 2007. Aufgrund des immensen Mitgliederzuwachses wurde der Ruf nach noch mehr Trainingsmöglichkeiten und somit nach einem dritten Court, immer lauter. Pünktlich zum zweiten Jahrestag konnte die freudige Nachricht verkündet werden: Der dritte Court war gefunden und auch das Sportcenter hatte sein O.K. zur Erweiterung gegeben.
Also machten sich Micha, Mirko, Stephan, Patrick, Carsten, Norman, Dominik, Frank und Tobias wieder auf den weiten Weg nach Mainz um den dort vor zwei Jahren zurückgebliebenen letzten Court zu demontieren und zu seinen beiden ?Brüdern? nach Hause zu holen. Dabei wurden die Jungs ganz lieb von den beiden Mädels Ina und Conny unterstützt, die sich nicht nur um die komplette Verpflegung und um das Verarzten von kleineren Arbeitsverletzungen kümmerten, sondern auch tatkräftig mit anfassten. Dies war auch bitter nötig, denn anders als beim letzten Mal hatte man diesmal kein komplettes Wochenende zum Abbau, sondern nur die Nacht von Donnerstag auf Freitag.
Deswegen ging es, als gegen 22.30 Uhr alle in Mainz angekommen waren, auch sofort los. Leider wollte das Wetter den Crocos einen Strich durch die Rechnung machen, in dem es in dieser Nacht literweise Wasser über Mainz vergoss, was das Lagern der Einzelteile vor dem Studio erschwerte. Aber auch Petrus kann echte Crocos nicht behindern.
Eine durchgearbeitete Nacht und viele verflossene Schweißtropfen später lag der gesamte Court in alle Einzelteile zerlegt vor dem Mainzer Fitnessstudio. Wer nun aber dachte, sich ausruhen zu können, sah sich getäuscht, denn gerade einmal einen Kaffee und ein Brötchen später war der LKW da, der unsere wertvolle Fracht nach Chemnitz bringen sollte. Also alles verladen, Abschlussfoto knipsen und zurück in die Heimat.
Wer jetzt der Meinung war, sich ausruhen zu können, wurde wieder eines Besseren belehrt, denn der Court musste ja noch ausgeladen und im Sportcenter verstaut werden. Dies wurde gleich noch am Freitagabend erledigt, damit am Samstag sofort mit den Aufbauarbeiten begonnen werden konnte. Hierzu wurden die zu Hause gebliebenen Mitglieder, wie Hendrik, Klaus, und Silvio aktiviert, um beim Abladen zu helfen.
Am Samstagmorgen standen dann Micha, Mirko, Stephan, Falk, Klaus, Alex, Carsten und Grit wieder mit frischen Kräften im Sportcenter und der Aufbau begann. Dabei hatte man einen besonderen Ergeiz entwickelt, denn Micha hatte um 12 Kästen Bier gewettet, dass der Court nicht bis zum Sonntagabend fertig aufgebaut ist. Durch unermüdlichen Einsatz und vor allem auch durch Stephans akribisches Nachmessen konnte der Court reibungslos aufgebaut werden und war am Sonntagabend bis auf kleinere Reinigungs- und die Malerarbeiten fertiggestellt und die Wette war gewonnen.
Eine Woche später wurde der neue dritte Court bei einem kleinen Grillfest feierlich eingeweiht. Mit dem ersten Spiel von Stephan und Norman, die sich als Eröffnungssatz ein standesgemäßes 20:21 zu Normans Gunsten gaben, wurde der neue Court seiner Bestimmung übergeben.

Der Boom in Chemnitz hält also weiter an und wird mit der Ausrichtung der German Open am 15. und 16. September auch gleich einen weiteren Höhepunkt erleben.