Auf in den Norden - Die Deutschen Meisterschaften am 16./17.02.2008 in Rostock
Mit den deutschen Meisterschaften stand, nach den Dutch Open, gleich das nächste große Turnier des noch jungen Jahres 2008 an.
Nahezu die komplette deutsche Ricochet-Elite hatte sich angekündigt. Das da die Chemnitz Crocodiles nicht fehlten, ist Ehrensache.
Und so machten sich mit Nadin, Sylvia, Doreen, Ina, Conny, Mirko, Michael, Sylvio, Norman und Tobias zehn Crocos auf in die Hansestadt.
Das Turnier begann gleich mit der ersten kleinen, aber sehr erfreulichen Überraschung aus Croco-Sicht, als sich Norman gegen Jens Reuther aus Wittenberg in einem Spiel, das alle Höhen und Tiefen kannte, mit 3:2 (14:16; 15:7; 4:16; 20:18; 15:12) durchsetzte.
Weitere Überraschungen blieben aber vorerst aus. Die Niederlagen von Tobias gegen Alex Mielke, Conny gegen Doreen (jeweils 1:3) und Sylvio gegen Hansi (2:3) waren genauso wenig überraschend, wie die Erfolge von Micha gegen David Seidel, Ina gegen Kerstin Barre, Mirko gegen Thomas Kreusel (jeweils 3:0) und Sylvia gegen Kerstin Lehmann (3:1).
In der Folge durfte sich Norman mit dem alten und, soviel sei schon vorweg genommen, neuen deutschen Meister Johannes messen. Trotz guter Leistung unterlag Norman klar mit 3:0.
Nach einem weiteren Sieg gegen Thomas Kreusel (3:2) und einer klaren Niederlage gegen Lars Klee (0:3) konnte sich Norman am Ende zusammen mit Jens Reuther aus Wittenberg sowie Micha (2:3 gegen Hansi/Gü; 3:0 gegen Heiko Bacher/Bz, 0:3 gegen Ralf Kappes/Gü) und Sylvio (3:2 gegen David Seidel/HRo; 3:1 gegen Hagen/Bz; 0:3 gegen Mirko Harnisch/DD) auf Platz 13-16 einordnen.
Tobias konnte sich zwar gegen Thomas Althof aus Rostock durchsetzen (3:0), die Niederlage gegen Lars Klee (WB; 0:3) bedeutete am Ende aber nur Platz 17-24.
Den mit Abstand besten Tag erwischte Mirko. Nach zwei Siegen zu Beginn (Thomas Kreusel/HRo und André Steiner, DD, jeweils 3:0) war es zwar Jens Michael gelungen, das Croco auf die Loser-Seite zu spülen (1:3), dort wurde zur Stärkung dann aber der Dresdner Mirko Harnisch vernascht (3:1) was Mirko in den Lostopf fürs Viertelfinale brachte.
Dort bescherte ihm das Los Christian Matthes. Dieser war darüber sehr erfreut, sei Mirko doch „der leichteste Gegner, den man ziehen konnte“. Dieser sah das anders herum genauso und schlug Christian 3:0.
Erst im Halbfinale gegen das Wiesel Heiko Tschetschorke war die Kraft dann alle und es setzte eine 1:3-Niederlage.
Im Spiel um Platz 3 konnte sich Mirko noch einmal aufraffen, aber gegen den nimmermüden Daniel Becker war trotz starker Leistung kein Ankommen (13:15; 13:16; 15:17). Der 4. Platz war aber der gerechte Lohn für eine der besten Turnierleitungen.
Etwas weniger zu berichten gab es hingegen bei den Damen, bei denen 5 der 11 Starterinnen aus Chemnitz kamen. Clubinterne Duelle (Conny – Doreen 1:3; Nadin – Doreen 3:0; Sylvia – Conny 3:0; Sylvia – Ina 3:2; Sylvia – Nadin 0:3) waren dadurch natürlich nicht zu vermeiden.
Beste Chemnitzerin war am Ende Nadin. Nach Niederlagen gegen Simone Becker (Gü; 2:3) und Berit Kunz (HRo, 0:3) wurde sie letztendlich 4.
Ihr folgten Sylvia (Platz 5/6; gegen Jana Rietscher/Bz 0:3), Doreen (Platz 7/8, gegen Kerstin Lehmann/Bz 3:0; Andrea Lunze/Bz 0:3), Ina (Platz 7/8, gegen Berit Kunz/HRo 0:3) und Conny (Platz 9-11).
Der Abend eines sehr schönen Turniers mit vielen spannenden Spielen, klang dann bei einer Runde Poker bzw. Bowling aus.