Ganz im Zeichen des Krokodils - Der 2. Elbecup in Radebeul 29./30.03.2008
Manchmal gibt es Dinge im Leben, die sich in ganz ähnlicher Art und Weise an unterschiedlichen Orten wiederholen.
Waren es vor 3 Jahren die Chemnitz Crocodiles, die aus Ihrer damaligen Spielstätte ausziehen mussten und in einem großen Sportcenter ein neues Zuhause fanden, so ereilte dieses Schicksal nun den 1. Dresdner Ricochet Club. Aber auch hier fand sich mit dem „Krokofit“ in Radebeul eine sehr schöne neue Heimstätte und aus dem 1. Dresdner Ricochet Club wurde der 1. Ricochet Club Radebeul. So war der 2. Elbecup gleichzeitig auch das Einweihungsturnier der neuen Anlage.
Leider präsentierten sich die Chemnitzer, die selbstverständlich zahlreich angereist waren, nicht ganz so Croco-fit, wie man es sich erhofft hätte.
Mit einem für einen Cup sehr erstaunlichen Starterfeld von 28 Herren und 12 Damen ging es am Samstag morgen, nach einer freundlichen Begrüßung durch die Studiobetreiber, los.
Das erste Match aus Chemnitzer Sicht, durfte Patrick gegen den alteingesessenen Recken Michael „Rolo“ Rohleder bestreiten. Hier setze sich der Chemnitzer mit 2:0 durch.
Auch Mirko gab sich gegen Christian Kauper keine Blöße und siegte ebenfalls 2:0.
In der nächsten Runde kam es für die beiden zum direkten Duell, in dem sich Mirko mit 2:0 durchsetzte. Für Patrick bedeutete dies den Anfang vom Ende, denn nach einer weiteren Niederlage gegen Jan König (CB) war für ihn das Turnier gelaufen (Platz 17-24).
Auch für Mirko war danach kein Sieg mehr zu erringen. Er verlor am Ende im Duell der Mirkos gegen Mirko Harnisch (DD) mit 1:2. Eine Runde zuvor hatte es bereits eine 0:2 Niederlage gegen Christian Matthes (BZ) gegeben, der sich damit für die herbe Niederlage bei den Deutschen Meisterschaften revanchierte. Mirko beendete somit das Turnier auf Platz 9-12 und war damit zusammen mit Stephan bei den Herren der beste Chemnitzer.
Denn auch Stephan konnte an diesem Tag nicht so recht überzeugen, verlor gegen Alexander Mielke und Abel Brinas Ricardo jeweils 1:2 und holte nur zwei Siege gegen Rolo und Tobias (jeweils 2:0).
Dieser konnte sich auch nur gegen Jonny durchsetzen (2:0) und verlor außerdem noch gegen Karsten Kreische (CB; 0:2). Am Ende stand Platz 13-16 zu buche.
Dort landete auch Norman, der zwar mit einem Sieg gegen André Steiner (2:0) gestartet war, sich aber nicht gegen Heiko Tschetschorke (WB) und Ralf Pretzschner (DD; jeweils 0:2) durchsetzen konnte.
Die erste Chemitzer Niederlage im Turnier hatte es aber bereits am Vormittag in der Party von Sylvio gegen Ralf Pretzschner (DD) (0:2) gegeben. Nachdem sich Sylvio in der Folge gegen Benny Kauper durchgesetzt hatte, war, nach der Niederlage gegen Mirko Harnisch (DD; 0:2) auch für ihn das Turnier beendet (Platz 17-24).
Auch Jonny beendete das Turnier nach Niederlagen gegen Christian Matthes (BZ) und der eben erwähnten gegen Tobias (jeweils 0:2) auf diesem Rang.
Noch schlechter erwischte es Klaus. Die Niederlagen gegen Heiko Tschetschorke (WB) und André Steiner (DD) bedeuteten für ihn Platz 25-28.
Bei den Herren siegte am Ende erwartungsgemäß Johannes Häfer (Küps), vor Heiko Tschetschorke (WB) und Karsten Kreische (CB).
Etwas besser sah es bei den Damen aus. Hier konnte Doreen den vierten Platz erkämpfen. Sie siegte gegen Noémi, Ina (jeweils 2:0) und Sylvia (3:0) und verlor erst im Halbfinale gegen Katja Tschetschorke (WB; 1:3) und im kleinen Finale gegen Bärbel Häfer (Küps; 0:3).
Ihr folgten Conny, Ina und Sylvia auf den Plätzen 5-8 sowie Noémi auf den Plätzen 9-12.
Conny hatte sich zu beginn gegen Anja Schmitz (DD) mit 2:0 durchgesetzt, bevor sie gegen Andrea Lunze (BZ; 0:2) sowie Bärbel Häfer (Küps; 0:3) unterlegen war.
Ähnlich lief das Turnier bei Sylvia. Dem Sieg gegen Sandra Kowalzik (WB; 2:0) folgten Niederlagen gegen Bärbel Häfer (Küps; 0:2) und Doreen (0:2).
Ina hatte zu beginn eine Niederlage gegen Doreen einstecken müssen (0:2), dann gegen Anja Schmitz (DD; 2:0) gewonnen und schlussendlich gegen Jana Rietscher (BZ; 0:3) keine Chance gehabt.
Für Noémi gab es in Radebeul gegen Doreen und Sylvia noch nix zu holen (jeweils 0:2), sie hat sich in ihrem ersten Turnier aber gut verkauft und in vielen Situationen ihr Potential andeuten können.
Am Ende geht wie immer der Dank an die Organisatoren für ein tolles Turnier. Die Chemnitz Crocodiles wünschen dem 1. Ricochet Club Radebeul viel Erfolg für die Zukunft und viel Spaß in der neuen Spielstätte.